Montessori-Schule Wertingen
Klassenraum
Die Konzeption der Klassen- bzw. Lern- und Unterrichtsräume folgt den Leitvorstellungen der Montessori-Pädagogik, die nicht durch das Paradigma eines homogenen Klassenverbandes, sondern die individuelle Eigentätigkeit des jeweils einzelnen Kindes bestimmt wird, das sich durch eine sorgsam „vorbereitete Umgebung“ zum Lernen herausfordern lässt. Grundmuster für die Interaktion ist nicht das frontal geführte Lehrergespräch, sondern das Kreisgespräch. Daraus resultieren drei zentrale Anforderungen an den Lernraum:
- die Schaffung von ruhigen Arbeitsplätzen für den einzelnen Schüler;
- die Schaffung einer offenen Fläche für den Sitzkreis;
- die Bereitstellung der Materialien in der „vorbereiteten Umgebung“.
Die Schule entschied sich für vielförmige Lern- und Unterrichtsräume, die eine einfache Differenzierung der Lernzonen erlauben. Die Zone für individuelle Arbeitsplätze kann je nach Bedarf in den Flurbereich hinein erweitert werden; dort sind Arbeitsbereiche eingerichtet, die über Sichtbeziehungen mit dem Klassenraum verbunden sind. Untergliedert sind die Zonen häufig durch frei stehende Regale mit vorbereiteten Lernmaterialien.











