Kita Plappersnut
Steckbrief
| Bildungseinrichtung | Kita Plappersnut |
| Adresse | Zanderstraße 2 23966 Wismar Deutschland |
| Bildungsform | integrative Kindertagesstätte |
| Träger / Bauherr | Kinderwelt Wismar e.V. |
| Architektur / Gestaltung | Institut für Gebäude + Energie + Licht – Planung Prof. Dr.-Ing. Thomas Römhild, Prof. Dipl.-Ing. Martin Wollensak, Wismar |
| Anzahl der Nutzer/innen | 180 |
| Alter der Nutzer/innen | Elementar (0-6 Jahre) |
| Pädagogenzahl | 30 |
| Anzahl weiterer Mitarbeiter | 6 |
| Baufertigstellung | 12.2004 |
| Bauzeit | 11 Monate |
| Bruttorauminhalt | 6.220,00 m³ |
| Details Bruttorauminhalt | Gebäude A+B; Atrium: 7725 m³ |
| Gesamtnutzfläche | 1.640,00 m² |
| Details Gesamtnutzfläche | Gebäude A+B; Atrium: 965 m² |
| Herstellungskosten | 1.619.500,00 € |
| Kosten der Außenanlagen | 49.500,00 € |
| Leitung | Ute Schmidt |
| Webseiten |
http://archiv.ensan.de/tk3/wis_an1_arch.html
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Die 1972 am westlichen Stadtrand Wismars errichtete Kindertagesstätte wurde in den Jahren 2004/2005 umfassend saniert. Die Sanierung und Modernisierung des Plattenbaus zielte nicht nur auf den Erhalt der Bausubstanz und die Reduzierung des Energiebedarfs, sondern auf funktionale Verbesserungen in der Raumorganisation und eine ästhetisch ansprechende Neugestaltung des gesamten Gebäudes.
Pädagogik
Die Kindertagesstätte betreut ca. 180 Kinder, darunter eine Krippengruppe für die Kleinsten, sechs integrative Gruppen, in denen behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut werden und eine gesonderte Gruppe für Kinder mit schweren Behinderungen. In der Einrichtung arbeiten ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ist von 6 bis 18 Uhr geöffnet.
Seit der Teilnahme am landesweiten Modellprojekt zum „Lebensbezogenen Ansatz in Kindertageseinrichtungen“ (2001-2004) wird konsequent nach dem lebensbezogenen Konzept gearbeitet: Die Befriedigung kindlicher Bedürfnisse nach Bewegung, Raum und Zeit sowie das Erleben und sich Bilden von Kindern über die Begegnung mit der Natur stehen dabei im Mittelpunkt.
Architektur
Das Gebäude der Kita besteht aus zwei Riegeln, die über ein verglastes Atrium miteinander verbunden sind. Bei der Sanierung wurde der Grundriss der beiden Gebäuderiegel kaum verändert. Im nördlichen Gebäude A wurden in einem Teilbereich Wände und Geschossdecken entfernt, um den neuen Eingangsbereich und das Foyer zu erstellen. Nur die Verbindungsgänge zwischen den beiden Gebäudeteilen sind zugunsten des großen, natürlich klimatisierten Atriums entfernt worden.
Alle Gruppen- und Funktionsräume befinden sich in den Gebäuderiegeln und sind zweiseitig belichtet und belüftet. Zu jedem Gruppenraum gehören ein Differenzierungsraum, Garberobe und sanitäre Einrichtungen.

















