Grundschule Landsberger Straße

Prozess

Mit verschiedenen Fachleuten aus Schule, Jugendhilfe, Kultur, Weiterbildung, Sport und Politik sowie aus Elternorganisationen hat die Stadt Herford im Jahr 2003 ein „Pädagogisches Leit- und Handlungskonzept“ für alle Grundschulen in kommunaler Trägerschaft entwickelt. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung  einer integrativen, Offenen Ganztagsschule, die für Kinder mit und ohne Behinderung offensteht und ihr pädagogisches Konzept und den Rhythmus des Schullebens auch die Zeit nach dem Mittagessen mit einbezieht, also nicht in einen vormittäglichem Unterricht und eine nachmittägliche Betreuung zerfällt. Die damit verbundenen räumlichen Anforderungen sind unter Beratung externer Fachleute in die bauliche Konzeption übersetzt worden, und zwar sowohl für den Alt- als auch den Neubau. Ein wichtiges Ziel war es, Verantwortungsbewusstsein für Räume zu fördern und Schüler- und Lehrerschaft an der Raumgestaltung und –ausstattung mitwirken zu lassen. Für die Lehrerinnen und Lehrer sollten für einen Ganztagsschulbetrieb adäquate Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die Grundschule Landsberger Straße wurde als Modellprojekt eingerichtet. Lehrerinnen und Lehrer konnten in umgestalteten Räumen „Probeunterricht“ erteilen, um deren Funktionalität zu überprüfen und auf dieser Grundlage über das konkrete Raumkonzept in anderen Schulen mit entscheiden.