Grundschule Landsberger Straße

Steckbrief

Bildungseinrichtung Grundschule Landsberger Straße
Adresse Landsberger Straße 19
32049 Herford
Deutschland
Bildungsform Grundschule
Träger / Bauherr Stadt Herford
Architektur / Gestaltung Sittig + Voges (Bovenden, Architekturbüro)
Dr. Wilfried Buddensiek (Universität Paderborn, Pädagoge)
Rainer Schweppe (Leiter der Abteilung Schule)
Martina Hoff, (Landschaftsarchitekturbüro Hoff, Essen)
Anzahl der Nutzer/innen 330
Alter der Nutzer/innen Primar (5-12 Jahre)
Baufertigstellung 2004
Details Baufertigstellung Altbau / 2007 fraktales Gebäude
Bauzeit 1 Jahr, 6 Monate
Leitung Sabine Zülka
Webseiten

www.gs-landsbergerstrasse.de

www.ganztagsschulen.org/2180.php
www.sittig-voges.de/grundschule-landsberger-strasse.html
www.fraktale-schule.de/Fraktales_Gebaeude.pdf

Die Stadt Herford hat Bildung als einen wesentlichen Faktor künftiger Stadtentwicklung erkannt und deshalb ein kommunales Programm entwickelt, das unter anderem Leitziele und Qualitätskritierien für die lokale Grundschullandschaft formuliert. Es soll zum einen eine neue Lernkultur ermöglicht werden, zum anderen sollen in Offenen Ganztagsschulen, die ein freiwillig nutzbares Nachmittagsangebot und eine Mittagsverpflegung anbieten, schulische Bildung und Jugendhilfe zusammengeführt werden.

Die Umwandlung der Grundschulen zu Offenen Ganztagsschulen wurde über Bundesmittel des "Investitionsprogramms Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) finanziert. Eine dieser Schulen ist die am nordöstlichen Stadtrand Herfords gelegene Grundschule an der Landsbergstraße.

Fotograf: Stefan Bayer

Fotograf: Stefan Bayer

Fotograf: Stefan Bayer

Fotograf: Stefan Bayer

Fotograf: Stefan Bayer

Fotograf: Stefan Bayer

Pädagogik

Die dreizügige Grundschule arbeitet als Offene Ganztagsschule. Das Schulleben orientiert sich in der Regel an Zeiteinheiten von 90 Minuten; das gilt sowohl für die eigentlichen Unterrichtsphasen wie auch für die Mittagspause und die sich anschließenden Ganztagsangebote.

Architektur

Die Grundschule besteht aus einem Alt- und einem Neubau. Der Altbau ist in seiner Grundkonzeption weitgehend erhalten geblieben. Vor allem die Klassenräume sind umgestaltet worden. Das gemeinsam von Architekten und Pädagogen entwickelte Prinzip der fraktalen Schule wurde in erster Linie im Neubau angewendet. Das Gebäude setzt sich aus wabenförmigen Räumen zusammen, die ihrerseits wieder in wabenförmige Bereiche untergliedert sind. Sie sollen einen schnellen Wechsel unterschiedlicher Lernarrangements ermöglichen. Auch die Möblierung der Räume ist entsprechend ausgelegt.

Im Neubau sind vier Klassenräume um ein in der Mitte angeordnetes Forum platziert, das mit einer Bühne und einer umlaufenden Galerie ausgestattet ist. Das Selbstlernzentrum mit dem angegliederten Teamraum für Lehrerinnen und Lehrer ist ebenfalls über das Forum erreichbar. Der Musik- und Bewegungsraum befindet sich im Untergeschoss.

Der in 2007 fertiggestellte Neubau erfüllt die Standards eines Niedrigenergiegebäudes. Der überwiegende Teil der Dachflächen ist begrünt.