Grundschule Irisweg

Steckbrief

Bildungseinrichtung Grundschule Irisweg
Adresse Irisweg 2
51143 Köln
Deutschland
Bildungsform Gemeinschaftsgrundschule
Träger / Bauherr Stadt Köln
Architektur / Gestaltung Architekten/Planer: Heiermann Architekten, Köln;
Außenanlagen: club L94 Köln;
Statik: Büro S-G-B, Köln;
Haustechnik: SWG, Stephan Winterscheidt, Siegburg
Anzahl der Nutzer/innen 220
Alter der Nutzer/innen Primar (5-12 Jahre)
Pädagogenzahl 25
Pädagogendetails davon 2 Sonderschullehrer/innen, 1 Sozialpädagogin, 1 Lehramtsanwärterin und 10 Betreuungskräfte im Offenen Ganztag
Baufertigstellung 2007
Bauzeit 1 Jahr, 5 Monate
Planungsbeginn 04.2005
Bruttorauminhalt 13.495,00 m³
Gesamtnutzfläche 1.862,00 m²
Herstellungskosten 5.331.343,00 €
Details Herstellungskosten Gesamtkosten ohne Grundstückskosten, 303,67 €/m3, 2200,94 €/m2
Leitung Martin Verfürth
Webseiten

www.ggs-irisweg.de

www.heiermann-architekten.de

 

 

Die Gemeinschaftsgrundschule existiert seit den 1980er Jahren. Die anfänglich sieben Klassen wurden zunächst in Schulersatzbauten unterrichtet. Die stetig wachsende Schülerzahl führte in den 1990er Jahren zu einem ersten Erweiterungsbau, dennoch waren die räumlichen Bedingungen nach wie vor unzureichend. Schulleitung und Elternschaft bemühten sich intensiv um eine Verbesserung der räumlichen Situation. Sie führten zum Bau der Turnhalle in 2002. Spätestens mit Blick auf die geplante Einführung des Offenen Ganztags wurde deutlich, dass die seinerzeit vorhandenen Räumlichkeiten einer leistungsfähigen Grundschule und einem zusätzlichen Nachmittagsangebot nicht gerecht werden: 2004 wurde daraufhin der Neubau der Schule beschlossen.

Fotografin: Dorothea Heiermann

Heiermann Architekten

Heiermann Architekten

Heiermann Architekten

Fotografin: Dorothea Heiermann

Fotograf: Montag Stiftung Urbane Räume gAG

Fotografin: Dorothea Heiermann

Pädagogik

In der dreizügigen Gemeinschaftsgrundschule lernen die Kinder in jahrgangsbezogenen Klassen. Pro Jahrgang gint es drei Klassen, wovon eine so eingerichtet wird, dass Kinder mit besonderem Förderbedarf integriert werden („Gemeinsamer Unterricht“). Freie Arbeit, Wochenpläne und Projekt-Arbeit sind wichtige Bestandteile der praktizierten Lernkultur und ermöglichen ein selbständiges, individualisiertes und zugleich kooperatives Lernen. Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten zumeist in Teams.

Architektur

Die im Jahr 2007 fertiggestellte Schule liegt am Rande eines Wohngebietes im Kölner Stadtteil Zündorf. Das zweigeschossige Schulgebäude mit seiner prägnanten Ziegelfassade besteht aus einem zweihüftigen Klassentrakt (ein Flur mit Klassen zu beiden Seiten) sowie einem einhüftig organisierten Gebäudetrakt (ein Flur, von dem nur in eine Richtung Zimmer abgehen), in dem Verwaltung, Sanitäranlagen und Hausmeisterwohnung untergebracht sind. Zusammen mit der vorhandenen Turnhalle bildet der L-förmige Grundriss des Neubaus  einen großzügigen Pausenhof. Östlich des Pausenhofs schließt sich die Schulwiese an.
Das Schulgebäude wurde im Passivhaus-Standard errichtet und erhielt 2008 den erstmals vergebenen Schulbaupreis NRW in der Kategorie „Neubau“.