Grundschule Harmonie

Steckbrief

Bildungseinrichtung Europaschule Harmonie
Adresse Sankt-Martins-Weg 5
53783 Eitorf
Deutschland
Bildungsform Grundschule
Alter der Nutzer/innen Primar (5-12 Jahre)
Leitung Walter Hövel
Webseiten

www.grundschule-harmonie.de

Die Grundschule Harmonie in Eitorf, einer ländlichen Industriegemeinde östlich von Bonn, wurde 1995 gegründet. Das neu zusammengestellte Kollegium hatte seinerzeit keine Gelegenheit, vor Eröffnung der Schule ein gemeinsames pädagogisches Konzept zu erarbeiten, zumal der Schulbetrieb bereits vor Fertigstellung des gesamten Gebäudes aufgenommen werden musste. Mit Blick auf die weitere Entwicklung der Schule hat jedoch das Kollegium selbst die Initiative und Verantwortung übernommen.

Fotograf: Montag Stiftung Urbane Räume gAG

Fotograf: Grundschule Harmonie

Fotograf: Grundschule Harmonie

Pädagogik

Die Klassen der Grundschule sind jahrgangsübergreifend organisiert. Dabei haben sich Kollegium und Elternschaft für eine Mischung aller vier Jahrgänge ausgesprochen. Die Arbeit in den Klassen wird gemeinsam als von den Kindern organisierter und selbst bestimmter Tages-, Projekt- oder Wochenplan angelegt. Deren Ergebnisse werden gemeinsam besprochen, ausgewertet und für künftige Lernprozesse genutzt. Die Verschiedenheit der Kinder wird als wichtige Ressource für das gemeinsame Lernen erachtet.
Die schulinternen Mitbestimmungsprozesse fördern Selbstbestimmung und Übernahme von Verantwortung bei den Kindern. Die Beschlüsse des Kinderparlaments, in dem jede Klasse mit zwei Kindern vertreten ist, haben beispielsweise die gleiche Entscheidungs- und Bindungswirkung wie die Konferenzen des Kollegiums oder der Elternpflegschaft.
Die Schule kooperiert mit zahlreichen Institutionen und Vereinen, die für die Kinder außerschulische Lerngelegenheiten eröffnen. 2006 wurde die Schule als eine von zehn Schulen für den  Deutschen Schulpreis nominiert. Sie ist als Europaschule zertifiziert und trägt das „Gütesiegel des Landes für individuelle Förderung“.

Architektur

Das Schulgebäude wurde in einem Neubaugebiet in Ortsrandlage, unweit des Sieg-Ufers, errichtet. Inspiriert vom Konzept der Jenaplanschulen und dem Werk Hugo Kükelhaus’ entstand ein eingeschossiges Bungalowgebäude, das Platz für ca. 200 Kinder bieten sollte. An ein großes Forum, dem Zentrum des Gebäudes, schließen sich zwei Gebäudeabschnitte mit den Klassenräumen, ein abteilbarer Musik- und Theaterraum, die Hausmeisterloge, die Druckerei und das von allen Seiten einsehbare Lehrerzimmer an.