Evang. Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck

Steckbrief

Bildungseinrichtung Evang. Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck
Adresse Laarstraße 41
45889 Gelsenkirchen
Deutschland
Bildungsform Gesamtschule
Träger / Bauherr Evangelische Kirche Westfalen
Architektur / Gestaltung plus+
bauplanung GmbH
Hübner · Forster · Hübner · Remes
Neckartenzlingen
Anzahl der Nutzer/innen 1.100
Alter der Nutzer/innen Sek I + II (10-20 Jahre)
Pädagogenzahl 81
Pädagogendetails davon ein Sozialpädagoge
Anzahl weiterer Mitarbeiter 5
Details weiterer Mitarbeiter Sekretariat, Hausmeister
Baufertigstellung 2004
Bauzeit 6 Jahre, 11 Monate
Bruttorauminhalt 76.085,00 m³
Details Bruttorauminhalt davon 18.311 m³ Altbausanierung
Gesamtnutzfläche 16.059,00 m²
Details Gesamtnutzfläche davon 3.359 m² Altbausanierung
Herstellungskosten 18.132.678,00 €
Details Herstellungskosten (238,32 €/m³), davon 802.728 € Altbausanierung (43,84 €/m³)
Einrichtungskosten 4.875.475,00 €
Details Einrichtungskosten (Einrichtung, Erschließung, Außenanlagen, Nebenkosten), davon Altbausanierung 215.835 €
Leitung Harald Lehmann
Webseiten

www.e-g-g.de

www.plus-bauplanung.de

 

Die Evangelische Gesamtschule wurde in den 1990er Jahren im Gelsenkirchener Stadtteil Bismarck errichtet. Ihren Betrieb hat die Schule im Jahr 1998 aufgenommen, die Zahl der Schülerinnen und Schüler ist seither beständig gewachsen. Der Bau der Gesamtschule – Träger ist die Evangelische Kirche von Westfalen –  war eines der Schlüsselprojekte im Rahmen der Stadtteilerneuerung Bismarcks. Sie hat den Kindern neue Bildungsperspektiven geschaffen und ist mittlerweile zu einem Symbol für den sozialen Zusammenhalt des Stadtteils geworden.

Fotografin: Cornelia Suhan

Fotografin: Cornelia Suhan

Pädagogik

Die zurzeit fünfzügige Gesamtschule bietet den Erwerb aller gängigen Schulabschlüsse an. Sie sieht sich einem besonderen reformpädagogischen Ansatz verpflichtet, der im selbst entwickelten Motiv „F.E.L.S.“ zum Ausdruck kommt – F wie Familien-, E wie Erziehungs-, L wie Lebens- und S wie Stadtteilschule. Weil Kinder ganz unterschiedlicher Konfession und Nationalität zur Schulgemeinschaft gehören, ist das interkulturelle Lernen ein besonderer Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit. Für Kinder muslimischen Glaubens wird z. B. ein eigener islamischer Religionsunterricht angeboten.