Entdeckerhaus

Steckbrief

Bildungseinrichtung Kita Entdeckerhaus
Adresse Robert-Hooke-Straße 21
28359 Bremen
Deutschland
Träger / Bauherr Kindertagesstätte Technologiepark e.V.
Architektur / Gestaltung plus+ bauplanung GmbH, Peter+Olaf Hübner, Christian Remes, Martin Müller
Anzahl der Nutzer/innen 80
Alter der Nutzer/innen Elementar (0-6 Jahre)
Pädagogenzahl 19
Anzahl weiterer Mitarbeiter 1
Baufertigstellung 2006
Bauzeit 1 Jahr, 3 Monate
Bruttorauminhalt 9.980,00 m³
Gesamtnutzfläche 1.480,00 m²
Herstellungskosten 1.895.000,00 €
Details Herstellungskosten KGR 300+400
Leitung Birgit Weber-Witt
Webseiten

www.entdeckerhaus-bremen.de

www.plus-bauplanung.de

 

Das Entdeckerhaus wurde 2003 vom Verein „Kindertagesstätte Technologiepark e.V. gegründet.
Es sollte den Beschäftigten im Technologiepark der Universität Bremen die Möglichkeit bieten, ihren Kindern im Alter von sechs Monaten bis zum Schuleintritt eine verlässliche Betreuung zu gewährleisten. Bei der Planung und Ausführung des Gebäudes wurden seitens der beauftragten Architekten Anregungen der Erzieherinnen und Erzieher besonders berücksichtigt.

Fotograf: Montag Stiftung Urbane Räume gAG

Fotograf: Montag Stiftung Urbane Räume gAG

Fotograf: Montag Stiftung Urbane Räume gAG

Fotograf: Montag Stiftung Urbane Räume gAG

Fotograf: Montag Stiftung Urbane Räume gAG

Fotograf: Montag Stiftung Urbane Räume gAG

Fotograf: Montag Stiftung Urbane Räume gAG

Pädagogik

„Bildung von Anfang an“, kontinuierliche Entwicklungsbegleitung und das „Entdeckerprinzip“ sind wichtige Säulen des pädagogischen Konzepts. In den altersgemischten Gruppen ist der Tagesablauf von wiederkehrenden Ritualen und Regeln geprägt und gibt gleichzeitig Freiraum und Anregungen für selbstständiges Lernen sowie das Sammeln von motorischen und kognitiven Erfahrungen. Forschen und entdecken, selber machen und selber erleben sind selbstverständliche Bestandteile im Alltag des Entdeckerhauses.
Als Serviceleistung für die Eltern besonders hervorzuheben sind die flexiblen Betreuungszeiten.

Architektur

Die Konzeption des Gebäudes basiert auf dem Bild einer ehemaligen, von der Natur überwucherten Goldgräberstadt - ein Grashügel, aus dem die Reste von Fördertürmen schauen - die nun von den Kindern neu bewohnt und benutzt wird.
Umgesetzt wird dies in Form einer doppelsinnig gekrümmten, begrünten Holzdachkonstruktion (ein Torus-Ausschnitt), welche von fünf Türmen getragen wird. Unter diesem Dach sitzen, zum nord-westlich gelegenen Fleet hin orientiert, sechs Gruppenräume, welche jeweils mit Ruheraum, Turm und Waschbereichen ausgestattet sind und eine Reihe von gemauerten „Service-Boxen„ (Küche, Büro, Personalräume, Lager) an der Süd- und Ostseite des Gebäudes.
Der Erschließungsgang zwischen Gruppenräumen und Service-Boxen weitet sich im Zentrum der Kita zu einer zentralen Halle und offenem Bewegungsraum mit Bühne. Von dieser zentralen Halle aus gelangt man über eine Treppe auf die Galerieebene, welche von den Gruppen aus über die Türme erschlossen wird.
Jeder Turm hat ein eigenes Thema. So gibt es z. B. den Klangturm oder den Licht- und Farbenturm. Jeder Turm und ist mit Materialien und Installationen ausgestattet, die das Experimentieren ermöglichen und fördern.