Orestad Gymnasium

Das Orestad Gymnasium liegt im neuen, gleichnamigen Stadtteil Orestad, der als zurzeit größtes Stadterweitungsgebiet Kopenhagens künftig Arbeitsstätten für 60.000 Menschen und Wohnungen für 20.000 Menschen beherbergen soll. Das Gebiet erstreckt sich in südlicher Richtung beiderseits einen zentralen Boulevards und ist in drei Entwicklungsabschnitte unterteilt. Der Schulstandort befindet sich im mittleren Abschnitt (Orestad-City), umgeben von neuen großmaßstäblichen Büro-, Wohn- und Einzelhandelsgebäuden. Südlich des 2006 fertig gestellten Gymnasiums wird eine Schule für die unteren Jahrgangsstufen (1-9) errichtet.

Fotograf: Montag Stiftung Urbane Räume gAG

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Pädagogik

Das Gymnasium ist eine Schule für ca. 1.000 Schüler der Jahrgangsstufen 10-12 und hat aufgrund seiner Größe und seines besonderen Profils einen Einzugsbereich, der weit über den Stadtteil und die angrenzenden Wohnquartiere hinausgeht. Die Schule sieht ihren Schwerpunkt im Bereich Medien, Kultur und innovativen Kommunikationstechnologien (ICT) und arbeitet mit z.B. der neuen, ebenfalls in Orestad angesiedelten IT University zusammen. So basieren auch die Lern- und Unterrichtsformen auf dem weit reichenden Einsatz von ICT: Die Schüler verfügen über eigene Notebooks und die Räumlichkeiten der Schule sind nahezu überall für den Einsatz moderner Kommunikationstechnik ausgelegt. Schüler sollen das gesamte Gebäude als Lern- und Arbeitscampus nutzen können, sogar noch nach Ende des eigentlichen Schultags. Daher bleibt die Schule bis in den Abendstunden zugänglich. In Prüfungs- oder intensiven Arbeitsphasen dürfen Schüler dort auch rund um die Uhr arbeiten.

Der pädagogische Alltag ist bestimmt durch einen Wechsel zwischen kurzen, lehrer-zentrierten Phasen in den (wenigen) Klassenräumen oder Auditorien, gruppenbasierten Lernphasen, individuellen Arbeitsprozessen sowie konkreten Projekten, die in Zusammenarbeit mit externen Partnern entstehen. Da überwiegend mit elektronischen, d.h. überall verfügbaren Medien gearbeitet und unterrichtet wird, besitzen Lehrer und Schüler keine festen Arbeitsplätze; auch hat nicht jede der zurzeit 37 Klassen einen ihr fest zugeordneten Klassenraum. Das Gebäude als Ganzes ist von einer geschäftigen und gleichzeitig entspannt wirkenden Lern- und Arbeitsatmosphäre geprägt.