Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Architektur

Das von Hans Scharoun entworfene Schulgebäude gilt in vielerlei Hinsicht als beispielhafte Schularchitektur: Die Schülerinnen und Schüler lernen in Klassenwohnungen, bestehend aus drei unterschiedlichen Räumen und einem Freibereich; die Pausenhalle fungiert als differenziert gestalteter Ort der Begegnung mit vielseitig nutzbaren Teilbereichen; Fachräume sind als große, natürlich belichtete Lernateliers angelegt; alle Räume sind eingebettet in ein übergeordnetes Gestaltungskonzept, besitzen jedoch eine individuelle Gestalt. Mit solchen Merkmalen erfüllt dieses bereits historische Gebäude wesentliche Anforderungen moderner Lernumgebungen.
Das ursprüngliche Gebäude besteht aus einem zweigeschossigen Gebäuderiegel, der als Rückgrat des gesamten Ensembles fungiert. Daran schließen sich nach Süden zwei eingeschossige Klassentrakte und die Aula an. In den beiden Klassentrakten sind jeweils Unter- bzw. Mittelstufe untergebracht, während sich die Räume der Oberstufe in der oberen Etage des zweigeschossigen Gebäuderiegels befinden.
In den letzten Jahrzehnten sind wegen des wachsenden Raumbedarfs weitere Gebäude dazu gekommen: das ehemalige Stadthaus (heute „Gebäude II“),ein weiteres "Gebäude III" mit Klassenräumen und naturwissenschaftlichen Fachräumen, ein Pavillon und die Mensa.